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Seminare

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Das Bildungsangebot

Modulare Weiterbildung Euromaterialprüfer

(6 Monate Vollzeit)

Perspektiven

 

Als Euromaterialprüfer füllen Sie eine verantwortungsvolle Tätigkeit in der Industrie und bei Prüfdienstleistungsunternehmen aus.

Das Einsatzgebiet reicht von der Überwachungs- und Inspektionstätigkeit, bis hin zur fertigungsbegleitenden Prüfungin Produktionsanlagen. Als Euromaterialprüfer werden Sie auf dem Gebiet der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung

umfassend weitergebildet.

 

 

Abschlüsse und Zeugnisse

Mit erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung zum Euromaterialprüfer erhalten Sie Prüfungsnachweise in folgenden
Verfahren der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung (ZfP) gemäß DIN EN ISO 9712:

 

•  PT , MT und VT, jeweils in der Stufe 2
•  RT F, UT und ET, jeweils in der Stufe 1 und 2

 

Zusätzlich erhalten Sie eine ADR-Schulungsbescheinigung (Basis und Klasse 7), eine Bescheinigung zum Erwerb der
Fachkunde im Strahlenschutz, sowie ein SCC-Zertifikat (Dokument 18).

 

Das berufliche Tätigkeitsfeld des Euromaterialprüfers erstreckt sich z.B. über die Sektoren und Branchen

Energieerzeugung, Chemie, Öl & Gas, Mobilität & Infrastrukur, sowie weitere wichtige Bereiche, wie z.B. Freizeitparks, Maschinen –und Stahlbau, sowie Pipelinebau. Nach Abschluss der industriellen Erfahrungszeit, sind durch die Zertifizierung und Weiterqualifikation weitere Aufstiegsmöglichkeiten gegeben. So besteht die Möglichkeit, die Qualifikationsstufe 3 zu erwerben, um z.B. als Prüfaufsicht tätig zu werden.

 

Werden Zusatzqualifikationen nach der Norm DIN EN 4179 erworben, so steht Ihnen das Tätigkeitsfeld der Luft- und
Raumfahrt offen. Dies ist nur ein kleiner Ausblick in ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten. Die steigende Nachfrage, verbunden mit dem Mangel an qualifiziertem Prüfpersonal, sichert Ihnen ein sicheres Einkommen und ein zukunftssicheres Betätigungsfeld in der Industrie.

 

In einem persönlichen Beratungsgespräch informieren wir Sie gerne umfassender.

 

Bei erfolgreichem Abschluss der Qualifikationsprüfungen und nach durch den Arbeitgeber bestätigten Erfahrungszeiten
in den genannten Prüfverfahren, können die Zertifikate für die Verfahren der Zerstörungsfreien Prüfung bei Erfüllung
der notwendigen Voraussetzungen gem. DIN EN ISO 9712, bei der Zertifizierungsstelle (DPZ) beantragt werden.

 

Hinweis:
Entstehende Zertifizierungskosten werden nicht von der OMNITEST Ausbildung und Training GmbH getragen.

Zugangsvoraussetzungen

 

• Hauptschulabschluss oder vergleichbare Abschlüsse
• Grundkenntnisse der Mathematik
• Verständnis und Interesse an technischen Zusammenhängen
• Ausreichendes Sehvermögen nach DIN EN ISO 9712
• Trägerinterner Eignungstest
• Deutsch in Wort und Schrift

 

Fördermöglichkeiten

WeGebAU, Kurzarbeit und Qualifizierung:
Sonderprogramme der Bundesagentur für Arbeit und der Bundesregierung zur Förderung von Arbeitnehmern und Unternehmen.

 

Bildungsgutscheine:
Vom Jobcenter/Agentur für Arbeit und kommunalen Trägern werden bis zu 100% der Kosten übernommen.

Berufliche Rehabilitation/Teilhabe am Arbeitsleben:

Förderung von Rehabilitanden durch Berufsgenossenschaften, Unfallversicherungen und Rentenversicherungen möglich.
 

Hinweis:
Unsere AZAV-Zertifizierung erfüllt die Fördervoraussetzung der Agentur für Arbeit und des JobCenters
(Bildungsgutschein/IFLAS).

Lehrgangsmodule

Ultraschallprüfung (UT)
Mit der Ultraschallprüfung werden Materialfehler im Inneren von Schweißnähten, Gussteilen, Walzprodukten
und Schmiedeerzeugnissen nachgewiesen. Auch lassen sich unterschiedliche Restwanddicken an Rohrleitungen und Druckbehältern, die durch Erosion und Korrosion verursacht wurden, nachweisen. 

 

Durchstrahlungsprüfung (RT)

Mit Hilfe der Röntgen-, und Gamma-Durchstrahlung (auch Radiographie genannt), werden Risse, Poren, Lunker und andere Materialfehler im Inneren von Schweißnähten, Gussteilen, Walzprodukten und Schmiedeerzeugnissen nachgewiesen.
Dabei werden die Absorptionsunterschiede von Materialfehlern genutzt und auf einem Röntgenfilm, bzw. auf einer

Folie aufgezeichnet.

Magnetpulverprüfung (MT)
Die Magnetpulverprüfung ist ein Verfahren zur Prüfung von ferromagnetischen Bauteilen auf Oberflächenrissen.
Sie wird insbesondere in der Automobilindustrie zur Prüfung zahlreicher Sicherheitskomponenten, wie z.B. der Lenkung,
Schaltung, oder der Achsen eingesetzt.

 

Eindringprüfung (PT)

Die Eindringprüfung wird bei metallischen und nicht metallischen Werkstücken verwendet, um Risse und Poren zu finden, die zur Oberfläche hin offen sind. Die Eindringprüfung ergänzt die Magnetpulverprüfung.

 

Wirbelstromprüfung (ET)
Die Wirbelstromprüfung ist ein Verfahren zur Prüfung von elektrisch leitfähigen Bauteilen auf Oberflächenrissen.
Zusätzliche Anwendungen bestehen in der Untersuchung von Werkstückeigenschaften (sog. Verwechslungsprüfung) und im
Bereich der Schichtdickenkontrolle.

 

Sichtprüfung (VT)
Mit der Sichtprüfung werden Oberflächenfehler detektiert. Die Prüfung erfolgt mit bloßem Auge, Kamera und Hilfsmitteln wie Lupe und Mikroskop zur Vergrößerung. Endoskope bzw. Videoendoskope werden zur Prüfung von
Hohlräumen eingesetzt.

 

Ergänzende Qualifikationen
• SCC-Schulung
(Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz)
• Strahlenschutzkurs zum Erwerb der Fachkunde
• ADR Gefahrgutfahrschulung
(Basis und Klasse 7)

Dauer und Organisation der Weiterbildung

• 6 Monate Vollzeitunterricht
• Modularer Einstieg
• Lerneffiziente Gruppengröße
• Tägliche Wissenstests, inkl. intensiver Besprechung
• Nach jedem Verfahren erfolgt eine Qualifizierungsprüfung

Umschulung Facharbeiter Werkstoffprüfung (IHK) Systemtechnik

(28 Monate Vollzeit)

Perspektiven

Werkstoffprüfer Fachrichtung Systemtechnik üben in der industriellen Prüfpraxis eine verantwortungsvolle Tätigkeit aus.

Hierzu zählen Arbeiten im Bereich der Qualitätssicherung und der Schadensanalyse.
Durch die Qualifikation in der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung eröffnen sich zudem interessante Einsatzgebiete.
Das berufliche Tätigkeitsfeld erstreckt sich über viele Branchen, wie z. B.:

 

• Chemische Industrie

• Triebwerkstechnik und Raffinerien

• Anlagen-/Maschinenbau
• Stahlbau/-handel

• Wind-Energiebranche
• Automobilindustrie/Zulieferer

• Gießereien/Härtereien

Nach Abschluss der industriellen Erfahrungszeit sind durch Zusatzqualifikationen weitere Aufstiegsmöglichkeiten vorhanden.

So besteht die Möglichkeit die Qualifikationsstufe 3 zu erwerben, um als Prüfaufsicht tätig zu werden.

Werden Zusatzqualifikationen nach der Norm DIN EN 4179 erworben, so steht Ihnen das Tätigkeitsfeld der Luft- und

Raumfahrt offen.

 

Dies ist nur ein kleiner Ausblick in ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten. Die steigende Nachfrage verbunden mit dem Mangel an qualifiziertem Prüfpersonal sichert Ihnen ein gutes Einkommen und ein zukunftssicheres Betätigungsfeld

in der Industrie. In einem Beratungsgespräch informieren wir Sie gerne umfassender.

Abschlüsse und Zeugnisse

Mit erfolgreichem Abschluss der Umschulung zum Werkstoffprüfer Fachrichtung Systemtechnik erhalten Sie ihren

Facharbeiterbrief von der IHK und Prüfungsnachweise in folgenden Verfahren der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung (ZfP),
gemäß DIN EN ISO 9712:

 

• PT , MT und VT, jeweils in der Stufe 2
• RT F, UT und ET, jeweils in der Stufe 1 und 2

 

Zusätzlich erhalten Sie eine ADR-Schulungsbescheinigung (Basis und Klasse 7), eine Bescheinigung zum Erwerb der
Fachkunde im Strahlenschutz sowie ein SCC-Zertifikat (Dokument 18).

Berufsbild Werkstoffprüfer

 

Am 01.08.2013 ist die gesetzliche Neuordnung des Berufsbildes Werkstoffprüfer mit einigen Änderungen in Kraft getreten. Hierbei wurde der Werkstoffprüfer in vier Fachrichtungen aufgeteilt:

• Systemtechnik
• Wärmebehandlungstechnik
• Kunststofftechnik
• Metalltechnik

Die Omnitest Ausbildung und Training GmbH bietet die Umschulung zum Werkstoffprüfer in der Fachrichtung Systemtechnik an. Um die erworbenen Kenntnisse für das künftige Berufsleben zu vertiefen, werden die ersten praktischen Erfahrungen schon während der Umschulung gesammelt. Hierzu werden notwendige Praktika durchgeführt, die in verschiedenen Abschnitten mit der Gesamtdauer von 6 Monaten erfolgen. Nach erfolgreichem Abschluss der Qualifikationsprüfungen und bestätigten Erfahrungszeiten, können die Zertifikate für die Verfahren der Zerstörungsfreien Prüfung bei der Zertifizierungsstelle (DPZ) beantragt werden. Hinweis: Entstehende Zertifizierungskosten werden nicht von der Omnitest Ausbildung und Training

GmbH getragen.

Facharbeiter auf dem Gebiet der Werkstoffprüfung Fachrichtung Systemtechnik sind gesuchte Spezialisten in der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung. Im europäischen Raum werden diese dringend benötigt, um wichtige prüftechnische Aufgaben mit großer Fachkenntnis auszuführen.

Lehrgangsmodule

Berufliche Grundbildung

 

Mathematik, Physik, Chemie, Werkstoffkunde, Technologie, Wärmebehandlung, Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz (SCC), Betriebliche und technische Kommunikation Teil 1, Qualitätsmanagement, Grundlagen der Prüfverfahren

Grundlagen ZP:

Analytische Messmethoden, Härteprüfung, Zugversuch, Dauerschwing- und Zeitstandversuch, Kerbschlagbiegeversuch, Technologische Versuche, Metallographie

 

Grundlagen ZfP (Teil 1):
Sichtprüfung (VT) und Eindringprüfung (PT) Stufe 1 und 2

Abschlussprüfung IHK Teil 1

 

 

Berufliche Fachbildung

 

Ultraschallprüfung (UT), jeweils in Stufe 1 und 2
Durchstrahlungsprüfung (RT), jeweils in Stufe 1 und 2
Wirbelstromprüfung (ET), jeweils in Stufe 1 und 2
Magnetpulverprüfung (MT), jeweils in Stufe 1 und 2
Strahlenschutz
Gefahrgutfahrerschulung (ADR)

Betriebliche und technische Kommunikation Teil 2 und
mobile Prüfverfahren, Praktika in Unternehmen,
Wirtschafts- und Sozialkunde.

Abschlussprüfung IHK Teil 2

Fördermöglichkeiten

Bildungsgutscheine:
Vom Jobcenter/Agentur für Arbeit und kommunalen Trägern werden bis zu 100% der Kosten übernommen.

 

WeGebAU, Kurzarbeit und Qualifizierung:
Sonderprogramme der Bundesagentur für Arbeit und der Bundesregierung zur Förderung von Arbeitnehmern und Unternehmen.

 

Berufliche Rehabilitation/Teilhabe am Arbeitsleben:
Förderung von Rehabilitanden durch Berufsgenossenschaften, Unfallversicherungen und Rentenversicherungen möglich

 

Hinweis:
Unsere AZAV-Zertifizierung erfüllt die Fördervoraussetzung der Agentur für Arbeit und des JobCenters für die Umschulung
(Bildungsgutschein/IFLAS).

Dauer und Organisation der Weiterbildung

• 28 Monate Vollzeitunterricht bestehend aus 50% Theorie und 50% Praxis

• Lerneffiziente Gruppengröße

• Praktika in Industrieunternehmen

• Tägliche Wissenstests, inkl. intensiver Besprechung

• Qualifizierungen und Prüfungen in der ZfP nach DIN EN ISO 9712

Zugangsvoraussetzungen

 

• Hauptschulabschluss oder vergleichbare Abschlüsse
• Grundkenntnisse der Mathematik und Physik
• Verständnis und Interesse an technischen Zusammenhängen
• Ausreichendes Sehvermögen nach DIN EN ISO 9712
• Trägerinterner Eignungstest
• Deutsch in Wort und Schrift

Einzelseminare Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung

Omnitest Ausbildung & Training ist eine anerkannte Ausbildungsstätte der DGZfP

(Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung).

Darüber hinaus bieten wir komplette Weiterbildungsmaßnahmen an, die AZWV/AZAV-zertifiziert sind und von den Agenturen für Arbeit/Job Center gefördert werden. Für Personen, die sich beruflich neu orientieren müssen, oder verunfallt sind, ist eine Förderung über die Berufsgenossenschaften und Rentenversicherungen möglich. Interessant ist es auch für Personen, die von Kurzarbeit betroffen sind, oder die WeGebAU-Förderung in Anspruch nehmen wollen (Weiterbildung gering Qualifizierter, oder älterer, beschäftigter Arbeitnehmer in Unternehmen).
 

Teilnahmevoraussetzungen

 

• Schriftliche Anmeldung zum Kurs
• Gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift
• Physik- und Mathematikkenntnisse auf Facharbeiterniveau
• Der Teilnehmer sollte mit der industriellen Anwendung des Prüfverfahrens bereits vertraut sein
• In Ausnahmefällen Prüfungen/Unterricht an Samstagen

Basic-Kurs Stufe 3

Dieser Kurs bildet die Basis der Stufe 3-Ausbildung, die bei dem hohen Aufgabenspektrum und entsprechender Verantwortung eines Stufe 3-Experten für die Festlegung des optimalen Prüfverfahrens und der Personalführung sehr hilfreich ist.
Die Schulung und Prüfung erfolgt nach den inhaltlichen Vorgaben der DIN EN ISO 9712.

Die erfolgreich bestandene Prüfung ist Voraussetzung für die Stufe 3-Zertifizierung in den Hauptverfahren. Es wird empfohlen, erst die Prüfung der Grundlagenkenntnisse abzulegen. Diese bleibt unter der Voraussetzung gültig, dass im Anschluss, innerhalb von fünf Jahren, die erste Prüfung im Hauptverfahren abgelegt wird.

Durchstrahlungsprüfung (RT-Film)

Die Durchstrahlungsprüfung ist zum Nachweis von volumenhaften inneren Fehlern geeignet. Das Prüfobjekt wird mit einer energiereichen, elektromagnetischen Strahlung, wie Röntgen- und Gammastrahlung durchstrahlt, die das Material

durchdringen kann.

Inhomogenitäten, Fehlstellen oder abweichende Materialstärken führen zu unterschiedlichen Schwächungen der durchdringenden Strahlung, die mittels einem hinter dem Prüfobjekt liegenden Film oder einem digitalen Bildwandler als Schwärzungsunterschied erfasst werden.

Eindringprüfung (PT)

Die Eindringprüfung wird bei metallischen und nicht metallischen Werkstücken verwendet, um Risse und Poren zu finden, die zur Oberfläche hin offen sind. Nach dem Auftragen des Prüfmittels, dringt dieses aufgrund der Kapillarwirkung in die Oberflächenfehler eines Werkstücks ein.

Nach sorgfältigem Abwaschen des Eindringmittels von der Prüffläche, wird eine Entwicklerschicht aufgebracht, welche die in Hohlräume und Risse eingedrungene Prüfmittelflüssigkeit wieder an die Oberfläche „heraussaugt“ und so sichtbar macht. Zur Steigerung der Prüfempfindlichkeit sind auch fluoreszierende Prüfmittel einsetzbar.

Filmauswertung von Schweißnahtaufnahmen (RI)

Dieser Lehrgang richtet sich an Röntgeninspektoren (RI), die nur Filme beurteilen, nicht aber selbst

Durchstrahlungsaufnahmen durchführen.

 

Schwerpunkte dieses Lehrgangs sind Grundlagen der Radiografie, Bildqualität, Normen und die Erkennung, Klassifizierung und Bewertung von Unregelmäßigkeiten in Schweißnähten. Der zeitliche Umfang erfüllt die Anforderung der DIN EN ISO 9712 an

die Mindestausbildungszeit. Der Kurs ersetzt nicht die Stufe 2 der Durchstrahlungsprüfung, nach DIN EN ISO 9712.

Magnetpulverprüfung (MT)

Die Magnetpulverprüfung ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren zur Erkennung von oberflächennahen Materialtrennungen in ferromagnetischen Werkstoffen. Zur Prüfung wird das Werkstück magnetisiert und ein Prüfmittel aufgetragen, welches als wesentlichen Bestandteil Magnetpulver (meist mit Wasser oder Öl als Trägermedium) enthält.

Der Streufluss, der durch die Magnetisierung des Werkstücks am Ungänzenort entsteht, bewirkt, dass die im Prüfmittel vorhandenen magnetisierbaren Teilchen haften bleiben. Das hat die Bildung von Magnetpulverraupen an Rissen und Trennstellen zur Folge, die visuell oder automatisiert, durch ein Bildverarbeitungssystem erkannt werden können. Der Kontrast zwischen Untergrund und Prüfmittel macht den Defekt sichtbar.

Sichtprüfung (VT)

Die Sichtprüfung ist eine optische oder visuelle Kontrolle eines Produkts auf Oberflächenfehler und sonstige Abweichungen.

Sie erfolgt als regulärer Fertigungsschritt am Ende, oder nach Abschluss eines Teils der Fertigung zur Qualitätssicherung.

Die Prüfung erfolgt mit dem bloßen Auge, mit Lupen, Endoskopen, oder einer Kamera. Durch Anwendung dieser Hilfsmittel können besonders kritische Bereiche genau untersucht und detaillierte Prüfergebnisse erzielt werden.

Ultraschallprüfung (UT)

Die Ultraschallprüfung ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren, mit dem Bauteile aus schallleitenden Werkstoffen, u.a. auf innere Fehler geprüft werden können.

Sie dient sowohl zur Kontrolle von Schweißnähten, Gusseisen, Halbzeugen, Walzprodukten und Schmiedeerzeugnissen, als auch zur Messung der Restwanddicke an Rohrleitungen und Druckbehältern. Das Prüfverfahren basiert auf der Laufzeitmessung von Schallwellen. Durch die Auswertung der Laufzeiten lassen sich nicht nur die Art, sondern vielfach auch die Position von

Fehlern bestimmen.

 

Dies ist darauf zurückzuführen, dass verschiedenartige Fehlstellen wie z.B. Einschlüsse, Risse, Lunker und Trennstellen ein unterschiedliches Reflexionsverhalten aufweisen und damit charakteristische Signalbilder erzeugen.

 

 

Wirbelstromprüfung (ET)

Die Wirbelstromprüfung ist ein Verfahren zur Prüfung von elektrisch leitfähigen Bauteilen auf Materialfehler, Werkstoffeigenschaften und Dimensionen.

Sie wird unter anderem auch zur Schichtdickenmessung und zur Verwechslungsprüfung (Sortierprüfung) von unterschiedlichen Werkstoffen eingesetzt. Dabei werden im Prüfobjekt durch magnetische Felder sog. Wirbelströme erzeugt.

 

Fehlstellen und Änderungen der Materialeigenschaften beeinflussen die Erzeugung und den Verlauf der Wirbelströme.

Die Unterschiede zwischen Referenzzustand und Prüfstück lassen sich messtechnisch erfassen und in charakteristischen Signalbildern darstellen.

 

 

Rezertifizierungsprüfung

Nach Ablauf der Gültigkeitsdauer von fünf Jahren (seit Inkrafttreten der neuen EN9712,:2021-12), muss das Zertifikat rezertifiziert werden. Zur Aufrechterhaltung ist eine Rezertifizierungsprüfung erforderlich.

Dafür ist ein Rezertifizierungsantrag innerhalb von 6 Monaten vor Ablaufdatum der Zertifizierung bei der DPZ

(http:// www. dgzfp.de/dpz) einzureichen.

Vor der Rezertifizierung bieten wir Auffrischungskurse an, in denen die neuesten Kenntnisse zu dem Verfahren und den Regelwerken vermittelt werden, sowie der Umgang mit Protokollen und Geräten aufgefrischt wird. Im Anschluss wird eine Rezertifizierungsprüfung abgelegt.

 

Stufe 1 und Stufe 2

 

Stufe 1: praktische Prüfung von Prüfungsstücken, die dem Geltungsbereich der Zertifizierung angepasst sind.

Stufe 2: zusätzlich eine schriftliche Prüfanweisung, nach der Stufe 1-Personal arbeiten soll.

Inhomogenitäten, Fehlstellen, oder abweichende Materialstärken, führen zu unterschiedlichen Schwächungen der durchdringenden Strahlung, die mittels einem hinter dem Prüfobjekt liegenden Film, oder einem digitalen Bildwandler, als Schwärzungsunterschied erfasst werden.

 

Stufe 3


Es ist eine der folgenden Kombinationen auszuwählen:
- schriftliche Prüfung (20 Fragen zum Prüfverfahren und 5 Fragen zum Zertifizierungssystem nach DIN EN ISO 9712) - Erfüllung der Anforderungen eines strukturierten Kreditsystems, wie im Anhang D der DIN EN ISO 9712 vorgegeben. In beiden Fällen muss entweder eine praktische Stufe 2 Prüfung zusätzlich abgelegt werden, oder aber die praktische Fähigkeit in dem Prüfverfahren ist durch einen von der Zertifizierungsstelle akzeptierten Nachweis zu erbringen.

Einzelseminare Zerstörende

Werkstoffprüfung (ZP)

 

Die OMNITEST Ausbildung und Training GmbH bietet Seminare im Bereich zerstörender Werkstoffprüfung (ZP) und Metallographie an. Wenn es um Kontrolle von Wärmebehandlungsprozessen, oder die Ermittlung chemischer und physikalischer Werkstoffeigenschaften geht, ist in den meisten Fällen die Durchführung von zerstörenden Werkstoffprüfungen unverzichtbar.

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch, über die Möglichkeiten und Anwendungsgrenzen.

 

Prüfverfahren

  
• Zug- und Druckprüfung
• Biegeversuch
• Kerbschlagbiegeversuch
• Härteprüfung - Stationär
• Härteprüfung - Mobil
• Spektrometrie (OES) - Stationär
• Spektrometrie (OES) - Mobil
• Metallographie - Stationär
• Metallographie - Mobil (Replica-Technik)
• Wärmebehandlung

Strahlenschutzkurse

 

Erwerb der Fachkunde

Wir bieten anerkannte Strahlenschutzkurse für folgende Fachkundegruppen, gemäß der

„Richtlinie über die im Strahlenschutz erforderliche Fachkunde“, an.

Aktualisierung der Fachkunde nach der Strahlenschutz- und Röntgenverodnung

Gemäß § 30 StrlSchV und § 18 RöV muss die Fachkunde im Strahlenschutz mindestens alle 5 Jahre aktualisiert werden.
Der Fachkundenachweis ist der zuständigen Stelle auf Anforderung vorzulegen.

 

Schulung der Gefahrgutfahrer (ADR-Bescheinigung)
 

Die in der zerstörungsfreien Prüfung verwendeten Gammaarbeitsgeräte, müssen für den Einsatz vor Ort, transportiert werden.
Dieser Transport unterliegt dem ADR (Europäisches Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße) und in Deutschland auch der GGVSEB (Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern).

Bei der lückenlosen Teilnahme an dem Kurs und bestandener Prüfung erhält man eine auf fünf Jahre befristete

ADR-Bescheinigung. Sie wird um weitere fünf Jahre verlängert, wenn Fahrer vor dem Ablauf eine Fortbildung besuchen und die abschließende Prüfung bestehen.
 

Berufsanschlussfähige Teilqualifizierung SYTEC TQ (IHK)

 

Die Wirtschaft ist auf qualifizierte ZfP-Fachkräfte angewiesen. Diese sind knapper denn je. Vor diesem Hintergrund schafft die Teilqualifikation (TQ) eine Win-win-Situation:

 

So profitieren die Unternehmen von der Möglichkeit, durch schrittweise Qualifizierung neue ZfP-Fachkräfte zu gewinnen, auf der anderen Seite erwerben die Mitarbeiter erweiterte berufliche Qualifikationsstufen. Die Omnitest Ausbildung & Training Maßnahme „SYTEC TQ“ ermöglicht die stufenweise Erlangung der Qualifikation „ZfP-Werkstoffprüfer (IHK)“ in sechs frei

wählbaren Ausbildungsblöcken.

 

Kurs- und nebenkosten sowie Arbeitsentgelt werden hierbei unabhängig von der Firmengröße zu 100% erstattet.

Fördermöglichkeiten

Die neuen Ausbildungskonzepte der Omnitest Ausbildung & Training sind ebenso wie die Standardmaßnahmen „Euromaterialprüfer“ und „Werkstoffprüfer Systemtechnik“ über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit, der Jobcenter, der Renten- und Unfallversicherer, oder der Berufsgenossenschaften förderfähig.

 

Unser Ausbildungsort

 

In unserem Schulungszentrum in der Gewerbeallee 18 in Mülheim an der Ruhr liegen die Schulungsräume in unmittelbarer nachbarschaft zu den Räumen für den praktischen Unterricht. So kann eine sehr praxisnahe und industriegerechte Ausbildung gewährleistet werden.

 

Unsere Schulungsräume sind modern und freundlich eingerichtet, die Praxisräume mit Werkbänken bzw. Arbeitsinseln verfügen über alle notwendigen Anschlüsse. Ausgebildet wird an Prüfgeräten aus dem industriellen Einsatz. Unterrichtet werden die Teilnehmer von engagierten, pädagogisch geschulten Ausbildern, die bereits in der Industrie fundierte Erfahrungen gesammelt haben und nun ihr Wissen direkt an die Teilnehmer weitergeben.

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